60 Sekunden Optionen

option888 60 Sekunden Optionen60 Sekunden Optionen bieten viele Binäre Optionen Broker an, unter anderem Option 888. Diese über eine Minute laufenden Optionen kommen vielen Tradern entgegen, die den Markt nur kurzfristig und vielfach von einem mobilen Gerät aus beobachten. Gerade für diese Art des Tradings wurden Binäre Optionen unter anderem geschaffen, sie gehören eigentlich zum mobilen Internet. Doch was sind 60 Sekunden Optionen genau, wie handelt man sie, was gibt es für Risiken?

Was sind 60 Sekunden Optionen?

60 Sekunden Optionen sind über eine Minute laufende Binäre Call- oder Put-Optionen. Das ist deshalb wichtig, weil es schließlich auch Binäre Touch-, Range- oder Pair-Optionen gibt, die aber bislang nicht als 60 Sekunden Optionen angeboten werden. Die Call- oder Put-Optionen beziehen sich allein auf das Steigen oder Fallen des Basiswertes, die anderen genannten Varianten gewinnen beim Berühren einer Preisschwelle (Touch), dem Enden in einer Range oder der richtigen Prognose, welcher von zwei Werten sich besser entwickelt (Pair). Das sind alles relativ komplexe Optionsarten, die sich für den 60-Sekunden-Handel eher nicht eignen.

60 Sekunden StrategieOb aber ein Kurs in den nächsten 60 Sekunden steigt oder fällt, kann ein Trader mit etwas Geschick prognostizieren. Zu diesem Zweck kann er auf den gewählten Basiswert – eine Aktie, einen Index, einen Rohstoff oder ein Währungspaar – eine 60 Sekunden Call-Option für den steigenden Kurs oder eine entsprechende Put-Option für den fallenden Kurs buchen. Es genügt das Einbuchen, ein Stopploss ist nicht vorgesehen. Auch genügt es prinzipiell, dass sich der Kurs um einen Punkt in die richtige Richtung bewegt, damit der Trader gewinnt. Bei wirklich sauberer Datenübertragung genügt der eine Punkt für den Gewinn. Die Gewinnausschüttung auf 60 Sekunden Optionen fällt beim jeweiligen Broker ebenso hoch wie die auf alle anderen (länger laufenden) Call- oder Put-Optionen aus. Es sind in der Regel zwischen rund 80 bis 90 Prozent auf den Einsatz. Wenn der Kurs innerhalb der 60 Sekunden die andere Richtung einschlägt, verliert der Trader seinen Einsatz. Entscheidend ist der Kursstand nach Ablauf von exakt 60 Sekunden.

10 Tipps zu den 60 Sekunden Optionen

Die folgenden Hinweise sollten Trader beachten, die Binäre 60 Sekunden Optionen handeln:

  • Es muss genug Bewegung herrschen
    Die Volatilität (Schwankung) des Marktes muss ebenso wie das Momentum (Geschwindigkeit von Preisveränderungen) eine gewisse Qualität aufweisen. Ein stillstehender Markt lässt sich schlecht über 60 Sekunden handeln.
  • Volatilität am Gesamtmarkt beobachten
    Märkte sind von Zeit zu Zeit insgesamt träge oder sehr volatil. Das lässt sich durch das Anschauen mehrerer unterschiedlicher Basiswerte – zum Beispiel eines Index’ (Dax), eines Währungspaares und des Goldes – feststellen.
  • Verlustrisiko beachten
    Natürlich wird auch einmal verloren, es sind auch vielfache (wiederholte) Verluste möglich. Wenn der Trader häufiger als fünfmal hintereinander verliert, sollte er eine Pause einlegen und sein Konzept überdenken.
  • Moneymanagement einhalten
    Mit sehr kleinen Einsätzen lassen sich Verluste eine Weile ertragen. Viele Broker ermöglichen das Trading einer Binären Option schon mit fünf Euro Einsatz.
  • Diversifizieren
    Trader sollten mehrere Basiswerte analysieren und gerade bei den 60 Sekunden Optionen nicht nur an einem Markt kleben. Das erhöht die Gewinnchancen.
  • Trends aufspüren
    Intakte Trends bieten oft gute Einstiegschancen für 60 Sekunden Optionen. Sie sind durch steigende oder fallende Hochs und Tiefs im kurzen Zeitrahmen gekennzeichnet.
  • Aufwärtstrends suchen
    In vielen Fällen erweisen sich Aufwärtstrends als stabiler. Das hängt natürlich von der Assetklasse ab: In den Währungen ist der Aufwärtstrend EUR/USD der Abwärtstrend USD/EUR. Auf Indizes, Aktien und Rohstoffe trifft die Aussage aber zu.
  • Ausbrüche nutzen
    Auch für das Breakout-Trading eignen sich 60 Sekunden Optionen gut. Jedoch muss der Trader in diesem Fall dem Markt wirklich zuschauen und dann blitzschnell buchen.
  • Charteinstellung auf eine Minute vornehmen
    Wegen des kurzen Zeithorizonts sollten Trader auf eine OHLC-Charteinstellung von Minutencharts (eine Minute) setzen. Liniencharts und auch Candlesticks könnten zu ungenau sein.
  • Chancen schnell ergreifen
    Wer einen so kurzen Zeithorizont handelt, muss naturgemäß ein schneller Entscheider sein

Strategien und Tricks

Wer die 10 Tipps beachtet, kann sich einige Strategien für 60 Sekunden Optionen zurechtlegen. So wäre es denkbar, nur den Ausbruch aus einer Konsolidierung zu handeln, für die es eine parallele Konsolidierung am selben oder am Vortag gibt. Der Ausbruch kann nach oben oder unten stattfinden. Wenn er sich in der Nähe eines Wochenhochs oder -tiefs abspielt, erhöht das die Chancen, aber Vorsicht: Nicht das Über-/Unterschreiten des Hoch-/Tiefpunktes generiert das entscheidende Momentum (auch wenn das oft publiziert wird), sondern der Ausbruch aus der Konsolidierung vor diesem Punkt.

Ein wichtiger Trick ist das Messen der Länge von Ein-Minuten-Charts: Wenn diese recht lang sind, ist eine Umkehr an den Ausgangspunkt kurstechnisch viel unwahrscheinlicher als bei den kurzen Stäben.

Charteinstellungen auf eine Minute vornehmen
Siehe Tippp oben

Das geht Hand in Hand mit einer nicht zu kleinen Volatilität. Ein Trend im Ein-Minuten-Chart wird durch drei aufeinanderfolgende Hochs oder Tiefs definiert. Beim Über-/Unterschreiten des dritten Stabes gilt der Trend als etabliert und generiert ein Einstiegssignal.

Es muss genug Bewegung herrschen
Siehe Tippp oben

Vor- und Nachteile

Binäre 60 Sekunden Optionen haben den entscheidenden Vorteil, dass sie sehr häufiges Handeln ermöglichen. Viele Trader wollen nicht Stunden und auch nicht 15 Minuten auf das Ergebnis eines Trades warten. Durch die möglichen kleinen Einsätze spricht auch nichts gegen diese Handlungsweise. Es gab sie schon immer, im konventionellen (“vor-binären”) Trading nennt man diese Trader Scalper, sie führen täglich mehrere Hundert Trades durch. Der Nachteil besteht in der Gefahr des Overtradings: Die Trader könnten zu viel handeln und am Ende spielen wie am Roulettetisch. Das geht garantiert schief.
Trading ist ein Geschäft, kein Spiel.

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Unser Fazit

Disziplinierte Trader können sich gern, wenigstens zeitweise, mit 60 Sekunden Optionen befassen. Wer sich an die Regeln hält, riskiert dabei nicht Kopf und Kragen, jedenfalls nicht mehr als bei jedem anderen Trading. Nur sollten Trader niemals dem Mythos des “Spiels” verfallen, sondern den Chart vor jedem Trade betrachten. Wenn die Verlustserie zu groß wird, stimmt die Strategie nicht.
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